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Coming soon Die PBM Kampagnenplattform startet im 1. Quartal 2027. Jetzt Demo vormerken →

Branchen · Versicherungen

Marketing Automation für Versicherungen – mit Ihren Agenturen als Absender

Ein Versicherungskunde meldet sich selten von selbst. Umso wichtiger sind die wenigen Momente, in denen Sie ihn erreichen: Vertragsbeginn, Ablauf, Beitragsanpassung, Schadenfall, Wechselsaison. Die PBM Kampagnenplattform macht aus jedem dieser Momente eine persönliche Journey – per E-Mail, Brief, Landingpage oder SMS.

Inhaberin einer Versicherungsagentur prüft die Kundenkarte eines Kunden vor einem Rückruf
Thomas Brandt, 46 Beispiel

Berufsunfähigkeit · Zahlbeitrag steigt zum 01.01.

„Kündigt er – oder versteht er?“

Auf einen Blick

Was leistet die PBM Kampagnenplattform für Versicherer?

Die PBM Kampagnenplattform automatisiert die Kommunikation mit Versicherungsnehmern entlang von Vertragsereignissen. Ein Ereignis aus Ihrem Bestands- oder Schadensystem startet per Schnittstelle sofort die passende Journey. Absender ist die zuständige Agentur oder der Kundenservice. Vor jedem Versand prüft die Plattform Einwilligung, Kontaktfrequenz und Inhalte. Jeder Versicherer erhält eine eigene, isolierte Installation.

  • 7 Kanäle E-Mail, Brief, Beileger, SMS, Landingpage, Portal, App
  • Sofortstart per Ereignis aus Ihrem Kernsystem
  • 4-Augen-Prinzip für Inhalte und Kampagnenstart
  • 1 Installation pro Kunde (Single-Tenant)

Aus der Praxis

Welche Fragen stellen sich Versicherer im Bestand?

Vertrieb & Marketing

„Wie erklären wir eine Beitragsanpassung, bevor die Kündigung kommt?“

Erklären statt nur mitteilen.

Nach der Pflichtmitteilung folgt eine persönliche Erklärung – mit den Zahlen des Kunden.

Vertrieb & Marketing

„Unsere Kunden hören von uns nur bei Rechnung und Schaden. Wie ändern wir das?“

Anlässe nutzen.

Ablauf, Jahrestag, Lebensphase: Dauerkampagnen reagieren auf jedes Ereignis im Bestand.

Vertriebsorganisation & Agentur

„Wie bleibt die Agentur Absenderin, ohne dass jede Agentur Serienbriefe baut?“

Zentral steuern, lokal ausspielen.

Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jede Agentur spricht in ihrer Marke.

Vertrieb & Datenschutz

„Wie melden wir uns nach einem Schaden, ohne wie Werbung zu wirken?“

Service zuerst.

Die Schaden-Journey informiert nur – Werbung pausiert, solange der Fall offen ist.

Datenschutz & Compliance

„Wer prüft KI-Texte, bevor sie an Versicherungsnehmer gehen?“

Die KI entwickelt Content. Entscheiden tun Sie.

Compliance-Prüfung und 4-Augen-Freigabe vor jedem Einsatz.

IT-Sicherheit & Auslagerung

„Ist das eine beherrschbare IKT-Drittdienstleistung nach DORA?“

Ihre eigene Installation.

Kein geteilter Datenbestand mit anderen Unternehmen, Hosting in Deutschland, Export jederzeit.

Fünf Journeys für Versicherer

Welche Journeys automatisieren Versicherer zuerst?

Fünf Momente entscheiden besonders oft über Bleiben oder Gehen – der erste davon direkt nach dem Abschluss. Jede Journey ist ein Beispiel – Schritte, Fristen und Kanäle konfigurieren Sie selbst.

Steckbrief 1 · Onboarding nach dem Vertragsabschluss

E-MailBriefLandingpage

Wie begleitet ein Versicherer neue Kunden nach dem Abschluss?

Mit einer Onboarding-Journey, die mit der Policierung startet: Willkommen von der Agentur, eine persönliche Startseite mit Vertrag, App und Kundenportal – und Hilfe nur dort, wo der Kunde noch nicht angekommen ist.

Trigger / Anlass

Ereignis „Vertrag policiert“ aus dem Bestandssystem → Übergabe per Schnittstelle → die Journey startet am selben Tag (Dauerkampagne).

Zielgruppe / Segment

Neukunden mit Vertragsbeginn in den letzten 7 Tagen; Varianten je Sparte und für Kunden, die schon einen weiteren Vertrag haben.

Kanäle & Schritte
  1. Tag 0: Willkommen von der Agentur per E-Mail, falls eine Einwilligung vorliegt. Fallback: Brief mit persönlichem Zugangscode.
  2. Persönliche Onboarding-Seite: Vertragsüberblick, Agentur mit Foto, kurzes Erklärvideo, Links zu App und Kundenportal. Hier legt der Kunde auch fest, über welche Kanäle er künftig Informationen erhalten möchte.
  3. Warten auf Ereignis „Kundenportal registriert“: 14 Tage; sonst eine Erinnerung mit Schritt-für-Schritt-Hilfe. Brief-Kunden bekommen keinen zweiten Brief.
  4. Ruhephase: 14 Tage kein Kontakt; die Kontaktfrequenz-Regeln gelten über alle Kampagnen.
  5. Tag 45 · Start-Check auf der Landingpage: „Ist alles angekommen?“ – Antwort „nein“ → Aufgabe an die Agentur, keine weitere Werbung in dieser Journey.
  6. Exit: konvertiert (Portal registriert) oder abgeschlossen; ein Widerruf stoppt sofort.
Personalisierungshebel

Sparte, Tarif und Bausteine, Agentur als Absender, Kanal je Einwilligung, Hilfe nur zu dem, was noch fehlt.

Compliance-Besonderheit

Vertragsinformation und Werbung bleiben getrennt: Hinweise auf weitere Produkte nur mit Einwilligung für den Kanal. Einwilligungen, die auf der Onboarding-Seite erteilt werden, dokumentiert die Plattform. Ob eine Onboarding-Nachricht Werbung ist, klären Sie mit Ihrem Datenschutz.

Ziel

Mikro: Onboarding-Seite besucht, Einwilligung erteilt, App geladen · Makro (primär): Kundenportal registriert.

Was man misst

Registrierungsquote je Agentur und Kanal, Einwilligungen je Kanal, Antworten im Start-Check, Austrittsgründe.

Steckbrief 2 · Ablauf der Lebensversicherung

E-MailBriefLandingpage

Wie hält ein Lebensversicherer die Ablaufleistung im Haus?

Mit einer periodischen Journey, die sechs Monate vor Ablauf beginnt und die Optionen – Auszahlung, Verrentung, Wiederanlage, Gespräch – verständlich und persönlich aufbereitet.

Trigger / Anlass

Vertragsablauf in ≤ 6 Monaten; monatliche Übergabe aus dem Bestandssystem. Neue Abläufe starten automatisch.

Zielgruppe / Segment

Kapital- und fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen mit Ablauf ≤ 6 Monate; Variante je Vertragsart.

Kanäle & Schritte
  1. Monat −6: Ankündigung von der Agentur per E-Mail, falls eine Einwilligung vorliegt. Fallback: Brief mit persönlichem Zugangscode.
  2. Warten auf Ereignis „Landingpage-Login“: 10 Tage nach E-Mail, 14 Tage nach Brief.
  3. Persönliche Landingpage: voraussichtliche Ablaufleistung laut Bestandssystem, Optionen im Vergleich, Termin mit der Agentur. Zugang über Lockseite mit zwei Faktoren.
  4. Ohne Login: höchstens zwei Erinnerungen bzw. ein zweiter Brief.
  5. Bedingung „Option Rente oder Wiederanlage angesehen“ → Aufgabe an die Agentur.
  6. Monat −2: Die formale Ablaufmitteilung mit Auszahlungsunterlagen kommt weiter aus dem Bestandssystem – die Journey hat vorher Orientierung gegeben.
  7. Exit: konvertiert (Anschlussvertrag) oder Segment verlassen (ausgezahlt).
Personalisierungshebel

Ablaufleistung und Datum, Vertragsart, steuerliche Kennzeichnung aus den Bestandsdaten als Regel für den passenden Textbaustein, Agentur mit Foto.

Compliance-Besonderheit

Prognosewerte nur mit freigegebenem Pflichthinweis (globaler Inhaltsbaustein). Die Compliance-Prüfung blockiert Renditeversprechen. Beratung und Dokumentation zum Anschlussprodukt bleiben im Gespräch.

Ziel

Mikro: Login, Option angesehen, Termin · Makro (primär): Anschlussvertrag bei der Muster Leben AG.

Was man misst

Anteil wiederangelegter Ablaufleistungen je Agentur und Kanal, Austrittsgründe.

Journey · Ablauf Leben 2027 Muster Leben AG
  1. Eintritt

    Segment: Ablauf ≤ 6 Monate

  2. Tor

    Consent je Kanal

  3. Kanal-Weiche

    Brief

    Ankündigung

  4. Warten auf Ereignis

    LP-Login (10 / 14 Tage)

  5. Landingpage

    Ihre Optionen zum Ablauf

  6. Aufgabe

    Agentur Kaya informieren

  7. Ziel · Makro, primär

    Anschlussvertrag

BeispielJourney „Ablauf Leben 2027“: Ankündigung per E-Mail oder Brief, Warten auf den Landingpage-Login, persönliche Optionen zum Ablauf und Aufgabe an die Agentur Kaya. Ziel ist der Anschlussvertrag. Fiktive Beispieldaten.

Steckbrief 3 · Beitragsanpassung verständlich erklären

E-MailBriefLandingpage

Wie erklärt ein Versicherer eine Beitragsanpassung so, dass Kunden bleiben?

Indem auf die Pflichtmitteilung eine persönliche Erklärung folgt: was sich ändert, warum, was gleich bleibt – und wer bei Fragen hilft.

Trigger / Anlass

Ereignis „Anpassung Zahlbeitrag“ aus dem Bestandssystem, sobald die Pflichtmitteilung erzeugt ist. Beispiel Berufsunfähigkeit: Die Überschussbeteiligung sinkt, der Zahlbeitrag steigt – höchstens bis zum vereinbarten Bruttobeitrag. Die versicherte BU-Rente bleibt gleich.

Zielgruppe / Segment

Alle Versicherungsnehmer mit Anpassung; Varianten nach Höhe der Änderung und Vertragsdauer.

Kanäle & Schritte
  1. Tag 3 nach Pflichtmitteilung: E-Mail oder Brief der Agentur: „Warum sich Ihr Beitrag ändert – in zwei Minuten erklärt.“
  2. Persönliche Landingpage: alter und neuer Zahlbeitrag, Bruttobeitrag, unveränderte Leistung, kurzes Erklärvideo, Kontakt zur Agentur.
  3. Warten auf Ereignis „Landingpage besucht“: 10 Tage; ohne Besuch eine Erinnerung per E-Mail. Brief-Kunden bekommen keinen zweiten Brief.
  4. Bedingung „Frage an Agentur“ oder Aufruf der Seite „Vertrag ändern“ → Aufgabe an die Agentur Kaya mit Kontext.
  5. Exit: abgeschlossen; konvertiert, wenn der Vertrag nach Wirksamwerden unverändert weiterläuft.
Personalisierungshebel

Beträge, Vertragslaufzeit, Grund der Anpassung als freigegebener Textbaustein, Agentur, sachliche Tonalität.

Compliance-Besonderheit

Die Pflichtmitteilung bleibt unverändert und kommt zuerst. Die Journey ergänzt, sie ersetzt nichts und verschleiert keine Rechte. Die Tonalitätsprüfung blockiert Beschwichtigung und künstliche Dringlichkeit. Enthält die Erklärung Angebote, ist sie Werbung – dann gilt die Einwilligungsprüfung je Kanal.

Ziel

Mikro: Erklärung gelesen, Frage gestellt · Makro (primär): Vertrag läuft nach Wirksamwerden weiter.

Was man misst

Stornoquote nach Anpassung im Vergleich zu einer Gruppe ohne Erklär-Journey (A/B-Aufteilung), Fragen je Agentur.

Pflichtmitteilung, dann Erklärung
  1. Tag 0 Pflichtmitteilung · unverändert (abgeschlossen)
  2. Tag 3 Persönliche Erklärung (aktuell)
Inhalt · Beitragsanpassung · Feld Einleitung

KI-Vorschlag · noch nicht übernommen

Keine Sorge – Ihr Beitrag steigt nur ein wenig, und sonst bleibt alles, wie es ist.

Compliance- & Tonalitätsprüfung

  • Pflichthinweis vorhanden
  • keine Leistungsversprechen

Tonalität „zu beschwichtigend“

Vorschlag: „Keine Sorge – … nur ein wenig“ → „Ihr Zahlbeitrag steigt, weil die Überschussbeteiligung sinkt. Ihre versicherte Leistung bleibt gleich.“

Erstellt von: J. Neumann · Freigabe durch: Fachbereich Leben (4-Augen)

ÜbernehmenAnpassenVerwerfen
Beispiel · Demo-DatenKI-Vorschlag für die Erklärung der Beitragsanpassung: Die Tonalitätsprüfung markiert die Einleitung als „zu beschwichtigend“ und schlägt eine sachliche Formulierung vor. Freigegeben wird im 4-Augen-Prinzip. Fiktive Beispieldaten.

Beispiel Thomas Brandt liest die Erklärung zwei Minuten lang und stellt eine Frage. Die Agentur Kaya ruft ihn zurück – er hat dafür eingewilligt.

Steckbrief 4 · Schadenfall-Service als Dauerkampagne

E-MailSMSBrief

Wie begleitet ein Versicherer Kunden nach einer Schadenmeldung automatisch?

Mit einer ereignisgesteuerten Dauerkampagne: Die Schadenmeldung startet per Schnittstelle sofort eine Service-Journey, die informiert, an Unterlagen erinnert und bei Beschwerden an Menschen übergibt.

Trigger / Anlass

Schadenmeldung im Schadensystem (z. B. Kfz-Kasko, Hausrat, Wohngebäude) → Übergabe per Schnittstelle → Journey startet sofort.

Zielgruppe / Segment

Privatkunden mit Sachschaden. Personenschäden laufen bewusst nicht automatisiert.

Kanäle & Schritte
  1. Minute 0: Eingangsbestätigung per E-Mail, alternativ SMS an die für den Schaden angegebene Nummer: Ansprechpartner, nächste Schritte, Link zum Unterlagen-Upload.
  2. Warten auf Ereignis „Unterlagen vollständig“: 5 Tage; sonst Erinnerung mit Checkliste, ohne E-Mail-Adresse per Brief.
  3. Warten auf Ereignis „Regulierung entschieden“: Status-Nachricht, sobald das Schadensystem meldet.
  4. Globales Ereignis „Beschwerde“: sofortiger Exit, Aufgabe an Schadenteam und Agentur.
  5. 14 Tage nach Regulierung: Zufriedenheitsabfrage – nur bei Werbe-Einwilligung für den Kanal.
  6. Exit: abgeschlossen.
Personalisierungshebel

Schadenart, zuständiger Sachbearbeiter oder Agentur, benötigte Unterlagen, Kanal.

Compliance-Besonderheit

Service ist keine Werbung – deshalb kein Cross-Selling in der Schaden-Journey. Die Schaden-Journey hat höchste Priorität; Werbekampagnen pausieren, solange sie läuft. Eine Zufriedenheitsbefragung per E-Mail hat der BGH als Werbung eingeordnet (Urteil vom 10.07.2018, VI ZR 225/17).

Ziel

Mikro: Unterlagen hochgeladen, Status gelesen · Makro (primär): Schaden reguliert ohne Beschwerde.

Was man misst

Zeit bis Unterlagen vollständig, Rückfragen je Schadenart, Beschwerdequote.

Kunde liest in der Werkstatt eine Statusnachricht zu seinem Kfz-Schaden auf dem Smartphone

Steckbrief 5 · Kündigungsprävention in der Kfz-Wechselsaison

E-MailBriefLandingpage

Wie senkt ein Versicherer Kündigungen in der Kfz-Wechselsaison?

Indem er Beitragsänderungen erklärt, bevor der Kunde vergleicht, und Optionen zur Beitragsgestaltung anbietet – bis zum Kündigungsstichtag und ohne Dauerbeschallung.

Trigger / Anlass

Jährlich, mit der Beitragsrechnung für das neue Versicherungsjahr. Bei Verträgen auf das Kalenderjahr muss die ordentliche Kündigung bis 30. November zugehen.

Zielgruppe / Segment

Kfz-Kunden mit Beitragsänderung durch Typ-, Regional- oder Schadenfreiheitsklasse; getrennte Varianten für Einvertrags- und Mehrvertragskunden.

Kanäle & Schritte
  1. Mitte Oktober: E-Mail oder Brief: „Was sich an Ihrem Beitrag ändert – und warum.“ Mit den persönlichen Klassenänderungen.
  2. Warten auf Ereignis „Landingpage besucht“: 7 Tage. Landingpage mit Beitragsübersicht und Optionen: Selbstbeteiligung, Werkstattbindung, Fahrerkreis, Jahresfahrleistung.
  3. Bedingung „Option gewählt“ → Aufgabe an die Agentur: Angebot rechnen.
  4. Bis 20. November: eine Erinnerung per E-Mail. Newsletter und andere Kampagnen pausieren.
  5. Globales Ereignis „Kündigung eingegangen“: Exit; Aufgabe an die Agentur. Kontakt nur im Rahmen vorhandener Einwilligungen.
  6. Exit am 30. November: abgeschlossen.
Personalisierungshebel

Fahrzeug, Klassenänderung, Beitragsdifferenz, passende Optionen, Agentur.

Compliance-Besonderheit

Erhöht der Versicherer den Beitrag auf Grund einer Anpassungsklausel, muss die Mitteilung auf das Kündigungsrecht hinweisen (§ 40 VVG). Die Journey ergänzt diese Mitteilung und blendet das Recht nicht aus. Kontaktobergrenzen gelten über alle Kanäle.

Ziel

Mikro: Landingpage besucht, Option gerechnet · Makro (primär): Vertrag läuft über den Stichtag hinaus.

Was man misst

Stornoquote der Wechselsaison je Agentur und Region im Vorjahresvergleich, Anteil angepasster Verträge.

Einstellungen · Kampagnen-Priorisierung

Kampagnen-Priorisierung

  1. 1 Schadenfall-Servicehoch
  2. 2 Kfz-Wechselsaison
  3. 3 Newsletter Herbst
Beispiel · Demo-DatenKampagnen-Priorisierung: Der Schadenfall-Service hat höchste Priorität vor der Kfz-Wechselsaison und dem Newsletter. Fiktive Beispieldaten.
Kontaktfrequenz · Zeitleiste

Regel4 in 30 Tagen (alle Kanäle) · Mindestabstand 3 Tage

Musterkunde · Beispiel

Oktober / November

Beispiel · Demo-DatenZeitleiste in der Kfz-Wechselsaison: Beitragserklärung und eine Erinnerung bis 20. November; der Newsletter wird auf den 1. Dezember verschoben. Fiktive Beispieldaten.

Alle Stationen vom Angebot bis zur Rückgewinnung am Beispiel der Krankenversicherung: Personalisierung im Customer Lifecycle

Kundenkarte · Berater-Sicht

Thomas Brandt

Agentur: Kaya

Kampagnen-Teilnahmen

Beitragsanpassung BU 2027Schritt: Landingpage besucht

Aktiv

Aktivitäten

  1. Pflichtmitteilung zugestellt (zeitbasiert)
  2. Erklärung gelesen (2:05 min)
  3. „Frage an Agentur“ gesendet

Aktionen

Rückruf anbietenTelefon-Einwilligung vorhanden ✓
Aus Kampagne nehmen dauerhaft für diese Kampagne
Beispiel · Demo-DatenKundenkarte aus Sicht der Agentur Kaya: Thomas Brandt hat die Erklärung zur Beitragsanpassung gelesen und eine Frage gesendet; hervorgehoben ist die Aktion „Rückruf anbieten“. Fiktive Beispieldaten.

Agenturen & Vertriebsnetz

Wie bleiben Agenturen und Vermittler das Gesicht der Kampagne?

In der PBM Kampagnenplattform ist jede Agentur eine eigene Marke. Sie trägt Name, Logo, Impressum und Absender. Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jeder Standort spricht in seiner Marke.

  • Agentur als Absender: Name, Foto und Kontakt der Agentur in E-Mail, Brief und Landingpage.

  • Pflichtangaben gesperrt: Impressum und Vermittlerangaben pflegt die Zentrale; die Agentur kann sie nicht überschreiben.

  • Harte Sichtgrenze: Eine Agentur sieht nur ihre eigenen Kunden.

  • Eingriff möglich: Die Agentur nimmt einzelne Kunden aus einer Kampagne – etwa während einer laufenden Beratung.

  • Kundenkarte: Die Agentur sieht, was ihr Kunde gelesen hat, und bekommt Hinweise bei Interesse.

Differenzierung

Was brauchen Versicherer, das klassische Marketing Automation nicht bietet?

Versicherer kommunizieren an wenigen, oft heiklen Momenten. Dafür braucht es Ereignisse aus dem Kernsystem, den Brief und klare Grenzen zwischen Service und Werbung.

Anforderung und Mechanismus der PBM Kampagnenplattform
AnforderungMechanismus der PBM Kampagnenplattform
Ereignisse aus Bestand und Schaden Ereignis per Schnittstelle → die Journey startet sofort.
Viele Kunden nur postalisch erreichbar Der Brief ist ein Kanal: PDF je Kunde, Übergabe per SFTP an den Lettershop.
Service und Werbung trennen Priorisierung: Die Schaden-Journey gewinnt, Werbung wartet.
Heikle Texte zu Beiträgen und Leistungen Compliance- und Tonalitätsprüfung blockiert vor der Freigabe; 4-Augen-Prinzip.
Agenturnetz mit eigener Identität Agenturen als Marken, Pflichtangaben zentral gesperrt, harte Sichtgrenze.
Nachweis gegenüber Aufsicht und Datenschutz Audit-Log: wer hat wann was freigegeben, versendet, eingesehen.
Brief-Vorschau · Druckübergabe

Herr
Thomas Brandt
Beispielallee 7
12345 Musterstadt

Muster Leben AG · Agentur Kaya

Ihr Beitrag ab 01.01. – verständlich erklärt

Sehr geehrter Herr Brandt,

Ihr Zahlbeitrag ändert sich, weil die Überschussbeteiligung sinkt. Ihre versicherte BU-Rente bleibt gleich. Was das für Sie bedeutet, erklären wir Ihnen in zwei Minuten.

Ihr persönlicher Zugangscode: 7K4-M2Q

Übergabe · Stapel 4821

Briefe
2.604
PDF je Kontakt erzeugt
erledigt
SFTP-Ziel
Lettershop (Beispiel)
Manifest wird zuletzt übertragen
erledigt
Übergabe
06:00
Beispiel · Demo-DatenBrief-Vorschau: personalisierte Stellen dezent Teal unterlegt; Übergabe als PDF je Kontakt an den Lettershop. Fiktive Beispieldaten.

Sicherheit & Regulierung · Stand: September 2026

Welche Regeln gelten für Kampagnen-Software bei Versicherern?

Versicherer kommunizieren unter besonderen Pflichten. Die PBM Kampagnenplattform setzt dafür Mechanismen um – die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen.

DORA

Seit 17. Januar 2025 gilt die Verordnung (EU) 2022/2554 für Versicherungsunternehmen. Sie führen ein Informationsregister über IKT-Drittdienstleister (Art. 28 Abs. 3) und regeln Vertragsinhalte nach Art. 30. Versicherungsvermittler, die Kleinst-, kleine oder mittlere Unternehmen sind, sind ausgenommen (Art. 2 Abs. 3).

Was die Plattform beiträgt: eigene, isolierte Installation; Hosting in Deutschland oder Wunsch-Umgebung; optional eigener Objektspeicher; vollständiger Export; SSO; Audit-Log.

VVG

Der Versicherer handelt im Vertrieb „ehrlich, redlich und professionell“ im bestmöglichen Interesse der Versicherungsnehmer (§ 1a VVG). Bei Beitragserhöhungen auf Grund einer Anpassungsklausel muss die Mitteilung auf das Kündigungsrecht hinweisen (§ 40 VVG).

Was die Plattform beiträgt: blockierende Compliance- und Tonalitätsprüfung, Pflichttexte als zentral gesperrte Bausteine, Freigabe je Sprachfassung.

UWG und DSGVO

Werbe-E-Mails und -SMS brauchen grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung (§ 7 Abs. 2 UWG); die Bestandskundenausnahme nach § 7 Abs. 3 UWG ist eng. Kunden können Direktwerbung jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).

Was die Plattform beiträgt: Einwilligungsprüfung je Kanal, Brief-Fallback, sofortiger Stopp bei Widerruf.

Vermittlerangaben

Vermittler informieren beim ersten Geschäftskontakt über ihren Status (§ 15 VersVermV).

Was die Plattform beiträgt: Pflichtangaben je Agentur-Marke, zentral gepflegt und gesperrt.

KI

Die EU-KI-Verordnung stuft KI zur Risikobewertung und Preisbildung in der Lebens- und Krankenversicherung als hochriskant ein (Anhang III Nr. 5 Buchst. c). Die KI-Funktionen der PBM Kampagnenplattform formulieren Texte und werten Kampagnen aus; Risikobewertung und Tarifierung gehören nicht dazu. Im Versandpfad entscheidet kein Sprachmodell.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: September 2026.

Audit-Log · Muster Leben AG
Akteur-Typ
  • Mensch
  • Service Account
  • KI-Agent
25.09.2026
Audit-Log
ZeitAkteurTypAktion
10:42 Fachbereich Leben Mensch Inhalt freigegeben (4-Augen) · Beitragsanpassung/DE
10:40 „Compliance-Check“ KI-Agent Tonalitätshinweis erzeugt
10:31 „Schadensystem“ Service Account 38 Schadenmeldungen übernommen
09:12 System Service Account Widerruf verarbeitet · Journey gestoppt
Beispiel · Demo-DatenAudit-Log der PBM Kampagnenplattform (Beispieldaten): Freigabe, KI-Hinweis, Import per Service Account, verweigerter Zugriff an der Markengrenze, verarbeiteter Widerruf.

Häufige Fragen von Versicherern

Wie sieht ein Onboarding für neue Versicherungskunden aus?

Eine Onboarding-Journey startet mit der Policierung. Der Kunde erhält ein Willkommen von seiner Agentur per E-Mail oder Brief und den Zugang zu einer persönlichen Startseite mit Vertrag, App und Kundenportal. Registriert er sich nicht, folgt eine Erinnerung mit Hilfe. Nach einigen Wochen fragt ein Start-Check, ob alles angekommen ist.

Kann die PBM Kampagnenplattform Ereignisse aus dem Bestands- oder Schadensystem verarbeiten?

Ja. Ereignisse wie eine Schadenmeldung, ein Vertragsablauf oder eine Beitragsanpassung kommen per Schnittstelle in die Plattform. Die passende Journey startet sofort für genau diesen Kunden. Periodische Übergaben, etwa monatliche Abläufe, sind ebenfalls möglich.

Können Agenturen und Vermittler als Absender auftreten?

Ja. Jede Agentur ist eine eigene Marke mit Name, Logo, Impressum und Absender. Pflichtangaben pflegt die Zentrale und sperrt sie gegen Änderungen. Eine Agentur sieht nur ihre eigenen Kunden und kann einzelne Kunden aus einer Kampagne nehmen.

Ersetzt die Plattform die gesetzlich vorgeschriebenen Mitteilungen?

Nein. Pflichtmitteilungen wie die Ankündigung einer Beitragsanpassung kommen weiter aus Ihrem Bestandssystem oder werden als eigener, freigegebener Schritt versendet. Die Journey ergänzt sie um Erklärung, Optionen und Kontakt – sie verkürzt oder verschleiert keine Rechte.

Ist eine Zufriedenheitsumfrage nach dem Schaden Werbung?

Nach der Rechtsprechung des BGH kann eine Kundenzufriedenheitsbefragung per E-Mail Werbung sein (Urteil vom 10.07.2018, VI ZR 225/17). Die PBM Kampagnenplattform versendet sie deshalb nur, wenn für den Kanal eine Werbe-Einwilligung vorliegt. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung.

Wie verhindert die Plattform, dass Kunden in der Wechselsaison überhäuft werden?

Über das Kontaktfrequenz-Management. Es begrenzt Kontakte je Kunde und Zeitraum über alle Kanäle und Kampagnen. Die wichtigere Kampagne gewinnt, andere pausieren. Ein Widerruf stoppt sofort alle laufenden Journeys.

Gilt DORA auch für Versicherungsvermittler?

Versicherungsvermittler fallen grundsätzlich unter DORA. Ausgenommen sind Vermittler, die Kleinst-, kleine oder mittlere Unternehmen sind (Art. 2 Abs. 3 der Verordnung (EU) 2022/2554). Versicherungsunternehmen selbst sind erfasst. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung.

Nächster Schritt

Bringen Sie Ihre nächste Beitragsanpassung mit.

In 45 Minuten erleben Sie die PBM Kampagnenplattform live – mit High Performance Customer Journeys in Aktion, zugeschnitten auf Ihren Anwendungsfall. Danach wissen Sie, ob die PBM Kampagnenplattform zu Ihnen passt. Keine echten Kundendaten nötig.

Hosting in Deutschland · Single-Tenant · Einwilligungsprüfung vor jedem Versand