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Coming soon Die PBM Kampagnenplattform startet im 1. Quartal 2027. Jetzt Demo vormerken →

Branchen · Banken & Verbundgruppen

Kampagnen­management für Banken und Verbund­gruppen

Fällige Anlagen, auslaufende Zinsbindungen, neue Girokonten: Die PBM Kampagnenplattform spricht jeden Kunden zum richtigen Anlass persönlich an – per E-Mail oder Brief, mit seinem Berater als Absender. Und nur mit Daten, die dafür freigegeben sind.

Beraterin einer Regionalbank bespricht mit einer Kundin einen persönlichen Brief zur Wiederanlage
Marlene Hoffmann, 58 Beispiel

Festgeld 68.400 € · fällig 31.03.

„Keine E-Mail-Einwilligung. Was jetzt?“

Auf einen Blick

Was leistet die PBM Kampagnenplattform für Banken?

Die PBM Kampagnenplattform automatisiert die Bestandskundenkommunikation von Banken und Verbundgruppen. Sie verbindet E-Mail, Brief, Beileger, SMS, persönliche Landingpage, Kundenportal und App in einer Customer Journey. Anlass ist ein Ereignis aus Ihren Daten – etwa eine Fälligkeit. Vor jedem Versand prüft die Plattform die Einwilligung je Kanal. Absender ist der zuständige Berater. Jede Bank erhält eine eigene, isolierte Installation.

  • 7 Kanäle E-Mail, Brief, Beileger, SMS, Landingpage, Portal, App
  • 4 Prüfungen vor jedem Journey-Eintritt
  • 1 Installation pro Kunde (Single-Tenant)
  • Hosting in Deutschland optional AWS oder Azure

Aus der Praxis

Welche Fragen stellen sich Banken bei der Bestandskunden­ansprache?

Vertrieb & Marketing

„Wie sprechen wir fällige Anlagen an, bevor das Geld zur Direktbank wandert?“

Rechtzeitig und persönlich.

Ein dynamisches Segment erkennt jede Fälligkeit, die Journey startet automatisch – Wochen vor dem Stichtag.

Vertrieb & Marketing

„Wie erreichen wir Kunden ohne E-Mail-Einwilligung – ohne Serienbrief in Handarbeit?“

Der Brief ist ein Kanal.

Fehlt die Einwilligung für E-Mail, geht automatisch ein personalisierter Brief an den Lettershop.

Beratung & Filiale

„Was habe ich als Berater davon – außer mehr Arbeit?“

Ihr Name, Ihre Kunden.

Sie sind Absender, sehen auf der Kundenkarte, was Ihr Kunde gelesen hat, und nehmen einzelne Kunden aus einer Kampagne.

Verbundzentrale

„Wie gibt die Verbundzentrale einen Rahmen vor, ohne jedem Institut die Stimme zu nehmen?“

Zentral steuern, lokal ausspielen.

Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jeder Standort spricht in seiner Marke.

Datenschutz & Compliance

„Wer hat wann welchen Kunden angeschrieben – und mit welchen Daten?“

Alles protokolliert.

Das Audit-Log zeigt jede Freigabe, jeden Versand, jeden Zugriff.

IT-Sicherheit & Auslagerung

„Ist das eine beherrschbare IKT-Drittdienstleistung?“

Ihre eigene Installation.

Kein geteilter Datenbestand mit anderen Unternehmen, Hosting in Deutschland, Export jederzeit.

Vier Journeys aus dem Bankalltag

Welche Journeys automatisieren Banken zuerst?

Vier Anlässe tragen in fast jeder Bank den größten Teil der Bestandskundenkommunikation. Jede Journey ist ein Beispiel – Schritte, Wartezeiten und Kanäle passen Sie in der Plattform selbst an.

Steckbrief 1 · Wiederanlage fälliger Anlagen

E-MailBriefLandingpage

Wie spricht eine Bank fällige Festgelder, Sparverträge und Lebensversicherungen an?

Mit einer Dauerkampagne, die jede Fälligkeit 90 Tage vorher erkennt und den Kunden persönlich durch seine Optionen führt – bis zum Termin mit seinem Berater.

Trigger / Anlass

Fälligkeit eines Festgelds, Sparbriefs, Sparvertrags oder einer über den Verbund vermittelten Lebensversicherung in ≤ 90 Tagen. Die Daten kommen per Schnittstelle aus dem Kernbanksystem; Kunden, die neu die Bedingung erfüllen, starten am selben Tag.

Zielgruppe / Segment

Privatkunden mit Fälligkeit ≤ 90 Tage, zugeordnetem Berater und mindestens einem erlaubten Kanal.

Kanäle & Schritte
  1. Tag 0 – Eintritt: Die vier Prüfungen laufen (passende Journey, Daten und Einwilligung je Kanal, Wiedereintritt, Priorität).
  2. Tag 0 – Ankündigung: E-Mail, falls eine E-Mail-Einwilligung vorliegt. Fallback: personalisierter Brief mit persönlichem Zugangscode.
  3. Warten auf Ereignis „Landingpage-Login“: 7 Tage nach E-Mail, 10 Tage nach Brief.
  4. Ja → persönliche Landingpage „Ihre Optionen ab 31. März“: Wiederanlegen · Auszahlen · Beratung. Zugang über Lockseite mit zwei Faktoren (Geburtsdatum + Code).
  5. Nein → Reminder: höchstens zwei Erinnerungen per E-Mail bzw. ein zweiter Brief.
  6. Bedingung: Terminwunsch oder Lead Score ≥ 60 → Aufgabe an die Beraterin mit dem, was die Kundin gelesen hat.
  7. Exit: konvertiert (Wiederanlage gebucht) oder abgeschlossen.
Personalisierungshebel

Betrag und Fälligkeitsdatum, Beraterin mit Foto und Durchwahl, Argument je Profil aus dem freigegebenen Argument-Pool (Sicherheit, Flexibilität oder Steuervorteil), Institutsmarke.

Compliance-Besonderheit

Einwilligung wird je Kanal geprüft – so bekommt Marlene Hoffmann ohne E-Mail-Einwilligung den Brief, nicht die E-Mail. Der Link enthält nie eine Konto- oder Kundennummer, nur ein signiertes Token. Die Anlageberatung selbst bleibt im Beratungsgespräch. Anrufe durch den Berater nur, wo eine Einwilligung vorliegt.

Ziel

Mikro: Landingpage-Login, Option angesehen, Termin angefragt · Makro (primär): Wiederanlage im Haus, zurückgemeldet aus dem Kernbanksystem.

Was man misst

Wiederanlagequote je Institut, Filiale und Kanal; Zeit bis zum Termin; Austrittsgründe (z. B. „Segment verlassen“, weil ausgezahlt).

Fälligkeiten ≤ 90 Tage

  • Januar
  • Februar
  • März M. Hoffmann · 31.03.
Journey · Wiederanlage Festgeld & Leben 2026 Regionalbank Musterstadt eG
  1. Eintritt

    Segment: Fälligkeit ≤ 90 Tage

  2. Tor

    Consent je Kanal

  3. Kanal-Weiche

    Brief

    Ankündigung + Code

    M. Hoffmann · 31.03. · Beispiel

  4. Warten auf Ereignis · LP-Login

    7 Tage (E-Mail) / 10 Tage (Brief)

  5. Landingpage

    Ihre Optionen ab 31. März

  6. Aufgabe

    Beraterin C. Reuter informieren

  7. Ziel · Makro, primär

    Wiederanlage im Haus

BeispielFrau Hoffmann hat keine E-Mail-Einwilligung. Sie bekommt einen Brief von Christina Reuter – mit Code für ihre persönliche Übersicht.

Steckbrief 2 · Anschlussfinanzierung zum Zinsbindungsende

BriefE-MailLandingpage

Wie sichert eine Bank die Anschlussfinanzierung, bevor der Kunde Angebote von außen einholt?

Mit einer periodischen Journey, die 18 Monate vor Ende der Sollzinsbindung beginnt – lange vor der gesetzlichen Unterrichtung und lange bevor Vergleichsangebote eintreffen.

Trigger / Anlass

Ende der Sollzinsbindung in ≤ 18 Monaten; monatliche Aktualisierung aus dem Kreditsystem.

Zielgruppe / Segment

Baufinanzierungskunden mit Restschuld zum Zinsbindungsende; ausgenommen Kunden, deren Berater bereits im Gespräch ist (Merkmal oder Beraterausschluss).

Kanäle & Schritte
  1. Monat −18: Brief oder E-Mail vom Berater: „Ihre Zinsbindung endet am 30.09.2027.“ Link zur persönlichen Landingpage mit Restschuld und Optionen (Prolongation, Forward-Darlehen, Tilgung anpassen).
  2. Warten auf Ereignis „Optionen angesehen“: 14 Tage; ohne Reaktion eine Erinnerung.
  3. Bedingung „Rechner genutzt“ → Aufgabe an den Berater: Terminangebot.
  4. Monat −6: zweite Welle für Kunden ohne Reaktion, bevorzugt per Brief.
  5. Spätestens Monat −3: gesetzliche Unterrichtung nach § 493 Abs. 1 BGB – weiter aus Ihrem Kreditsystem oder als eigener, freigegebener Brief-Schritt. Werbliche Inhalte bleiben davon getrennt.
  6. Exit: konvertiert (Anschlussvereinbarung unterschrieben) oder Segment verlassen (Darlehen abgelöst).
Personalisierungshebel

Restschuld, Datum, Objektort, Berater, Argument „Planungssicherheit“ oder „Flexibilität“ je Profil.

Compliance-Besonderheit

Pflichtinformation und Werbung sind getrennte Schritte mit eigener Freigabe. Die Konditionen im Text stammen ausschließlich aus freigegebenen Bausteinen.

Ziel

Mikro: Landingpage-Login, Rechner genutzt, Termin · Makro (primär): Anschlussvereinbarung vor Zinsbindungsende.

Was man misst

Anteil Prolongationen und Forward-Darlehen vor Stichtag, Ablösungen als Austrittsgrund, Reaktion je Welle und Kanal.

Paar prüft zu Hause einen Brief seiner Bank zum Ende der Zinsbindung
Zeitachse bis Zinsbindungsende
  1. −18 M Erste Ansprache (werblich)
  2. −6 M Zweite Welle (werblich)
  3. −3 M § 493 BGB – Unterrichtung (Pflicht erfüllt)
  4. Zins­bindungs­ende

Steckbrief 3 · Girokonto-Onboarding

E-MailBrief

Wie wird ein neues Girokonto zum Hauptkonto?

Mit einer Onboarding-Journey, die ab der Kontoeröffnung startet, Schritt für Schritt durch Online-Banking, Karte und Kontowechsel führt – und Werbung erst dann zeigt, wenn der Kunde eingewilligt hat.

Trigger / Anlass

Kontoeröffnung, gemeldet per Schnittstelle. Die Journey startet sofort (ereignisbasierte Dauerkampagne).

Zielgruppe / Segment

Neue Privatkunden mit Girokonto; Varianten für Studierende, Berufsstarter und Kontowechsler per Merkmal.

Kanäle & Schritte
  1. Tag 0: Willkommens-E-Mail der Filiale, die Beraterin stellt sich vor (Servicenachricht).
  2. Warten auf Ereignis „Online-Banking aktiviert“: 7 Tage; ohne Aktivierung Hilfe-Mail mit Schritt-für-Schritt-Anleitung, bei fehlender E-Mail-Adresse Brief.
  3. Tag 14: Kontowechselhilfe erklärt: Daueraufträge und Lastschriften umziehen.
  4. Tag 30: Karte, App und mobiles Bezahlen einrichten.
  5. Tag 60 – nur mit Werbe-Einwilligung: Einladung zum ersten Finanzgespräch.
  6. Exit: abgeschlossen; konvertiert, sobald der Kontowechsel gemeldet ist.
Personalisierungshebel

Kontomodell, Lebensphase (per Merkmal), Filiale und Beraterin, Kanal nach Präferenz.

Compliance-Besonderheit

Service und Werbung sind getrennte Schritte. Die Werbe-Einwilligung wird bei Eröffnung aktiv abgefragt – nie vorangekreuzt – und in der Plattform je Kanal geprüft.

Ziel

Mikro: Online-Banking aktiv, Karte eingerichtet · Makro (primär): Kontowechsel abgeschlossen.

Was man misst

Aktivierungsquote nach 7 und 30 Tagen, Anteil Kontowechsel, Abbruchstellen im Funnel.

Kampagnen · Übersicht
Kampagnenübersicht, Ausschnitt
KampagneStatusDauerkampagne
Wiederanlage Festgeld & Leben 2026 Aktiv Dauerkampagne
Willkommensstrecke Girokonto Freigabe Dauerkampagne
Anschlussfinanzierung 2027 Aktiv Dauerkampagne
Beispiel · Demo-DatenKampagnenübersicht: Die Willkommensstrecke Girokonto wartet auf Freigabe; Wiederanlage und Anschlussfinanzierung laufen als Dauerkampagnen (∞). Fiktive Beispieldaten.

Steckbrief 4 · Cross-Selling Vorsorge mit Berater als Absender

E-MailBriefLandingpage

Wie wird Cross-Selling persönlich statt beliebig?

Indem der Berater selbst einlädt, der Kunde in einem kurzen Vorsorge-Check seine Lage schildert und der Berater mit diesem Wissen ins Gespräch geht.

Trigger / Anlass

Einzel- oder periodische Kampagne: Kunden zwischen 30 und 55 ohne Vorsorge- oder Wertpapiersparplan im Haus.

Zielgruppe / Segment

Nur Kunden mit Werbe-Einwilligung für den jeweiligen Kanal und zugeordnetem Berater. Kunden in höher priorisierten Journeys (Wiederanlage, Anschlussfinanzierung) pausieren diese Kampagne.

Kanäle & Schritte
  1. Tag 0: Persönliche Einladung des Beraters per E-Mail, sonst Brief: „Fünf Fragen, zehn Minuten – und wir wissen, wo Sie stehen.“
  2. Warten auf Ereignis „Check abgeschlossen“: 10 Tage.
  3. Vollständig → Aufgabe an den Berater mit den Antworten und Terminvorschlag. Teilweise → Erinnerung „Check fortsetzen“. Keine Reaktion → eine Erinnerung, dann Exit.
  4. Termin vereinbart → Journey endet als konvertiert.
Personalisierungshebel

Berater mit Foto, Argument je Risikoprofil (Sicherheit, Rendite, Flexibilität), Bildwelt je Lebensphase, KI-Textvarianten nach Freigabe.

Compliance-Besonderheit

Nur freigegebene Merkmale fließen ein – keine Auswertung von Kontoumsätzen zu Werbezwecken ohne Rechtsgrundlage. Jede KI-Variante durchläuft die Compliance- und Tonalitätsprüfung und die Freigabe. Der Berater kann einzelne Kunden aus der Kampagne nehmen.

Ziel

Mikro: Check gestartet, Check abgeschlossen · Makro (primär): Beratungstermin vereinbart.

Was man misst

Check-Abschlussquote, Terminquote je Berater und Filiale, Abbruchfragen im Check.

Kundenkarte · Berater-Sicht

Marlene Hoffmann

Beraterin: Christina Reuter

Kampagnen-Teilnahmen

Wiederanlage Festgeld & Leben 2026 Aktiv

Vorsorge-Check 2026Pausiert

wartet auf höher priorisierte Journey Wiederanlage
Beispiel · Demo-DatenKundenkarte: Der Vorsorge-Check pausiert, weil die höher priorisierte Wiederanlage läuft. Die Beraterin kann Frau Hoffmann aus der Kampagne nehmen. Fiktive Beispieldaten.
Impressum Absender VERBUND- ZENTRALE

Verbund & Partnerbanken

Wie funktioniert die Plattform im Sparkassen- oder Genossenschafts­verbund?

Die Verbundzentrale, ein Regionalverband oder ein zentraler Dienstleister betreibt eine Installation. Jedes Institut ist darin eine eigene Marke mit Logo, Farben, Impressum und Absender. Die Zentrale gibt den Rahmen vor, jeder Standort spricht in seiner Marke.

  • Eine Vorlage, viele Institute: Templates passen sich automatisch der Institutsmarke an.

  • Gesperrt, wo es rechtlich zählt: Impressum, Logo und Absender sind zentral gesperrt, Gestaltungsfelder frei.

  • Harte Sichtgrenze: Mitarbeitende eines Instituts sehen nie Kunden eines anderen.

  • Auswertung je Institut und im Vergleich – für die Zentrale.

Differenzierung

Was unterscheidet die PBM Kampagnenplattform von klassischer Marketing Automation?

Viele Systeme versenden E-Mails. Banken brauchen mehr: den Berater als Absender, den Brief als Kanal und Nachweise für jede Entscheidung.

Anforderung einer Bank und Mechanismus der PBM Kampagnenplattform
Anforderung einer BankMechanismus der PBM Kampagnenplattform
Der Berater ist die Beziehung Der zuständige Berater wird beim Eintritt fixiert; ohne auflösbaren Berater wird nicht versendet.
Viele Kunden ohne E-Mail-Einwilligung Der Brief ist ein Kanal: PDF je Kunde, Übergabe an den Lettershop per SFTP.
Mehrere Kampagnen gleichzeitig Frequenz und Relevanz in Balance: Kontaktobergrenzen über alle Kanäle, die wichtigere Botschaft gewinnt.
Sensible Finanzdaten auf der Landingpage Lockseite mit zwei Faktoren, signiertes Token statt Kundennummer im Link.
KI nur mit Kontrolle Die KI entwickelt Content. Entscheiden tun Sie. Standard ist das 4-Augen-Prinzip.
Auslagerung muss beherrschbar sein Single-Tenant, Hosting in Deutschland, kundeneigener Speicher optional, Export jederzeit.
Brief-Vorschau · Druckübergabe

Frau
Marlene Hoffmann
Musterweg 12
12345 Musterstadt

Regionalbank Musterstadt eG

Sehr geehrte Frau Hoffmann,

am 31. März werden 68.400 € aus Ihrem Festgeld frei. Ich habe drei Wege für Sie vorbereitet …

Christina Reuter, Ihre Beraterin

Ihr persönlicher Zugangscode: 7K4-M2Q

Übergabe · Stapel 4821

Briefe
2.604
PDF je Kontakt erzeugt
erledigt
SFTP-Ziel
Lettershop (Beispiel)
Manifest wird zuletzt übertragen
erledigt
Übergabe
06:00
Beispiel · Demo-DatenBrief-Vorschau: personalisierte Stellen dezent Teal unterlegt; 2.604 Briefe gehen als PDF je Kontakt um 06:00 an den Lettershop. Fiktive Beispieldaten.

Sicherheit & Regulierung · Stand: September 2026

Welche Regeln gelten für Kampagnen-Software in Banken?

Drei Regelwerke prägen die Bestandskundenansprache von Banken. Die PBM Kampagnenplattform setzt dafür Mechanismen um – die rechtliche Bewertung bleibt bei Ihnen.

DORA

Seit 17. Januar 2025 gilt der Digital Operational Resilience Act (Verordnung (EU) 2022/2554) für Kreditinstitute. Banken führen ein Informationsregister über alle Verträge mit IKT-Drittdienstleistern (Art. 28 Abs. 3). Für kritische oder wichtige Funktionen brauchen sie Ausstiegsstrategien (Art. 28 Abs. 8). Art. 30 regelt Vertragsinhalte, etwa Orte der Datenverarbeitung, Datenrückgabe und Kündigungsrechte.

Was die Plattform beiträgt: eine eigene, isolierte Installation; Hosting in Deutschland oder in Ihrer Wunsch-Umgebung (z. B. AWS, Azure); optional Ihr eigener Objektspeicher; Export aller Daten; SSO und Audit-Log.

UWG und DSGVO

Werbe-E-Mails brauchen nach § 7 Abs. 2 UWG grundsätzlich eine vorherige ausdrückliche Einwilligung. Ausnahme ist die eng gefasste Bestandskundenwerbung für eigene ähnliche Produkte nach § 7 Abs. 3 UWG. Briefwerbung ist grundsätzlich zulässig; Kunden können der Direktwerbung aber jederzeit widersprechen (Art. 21 DSGVO).

Was die Plattform beiträgt: Einwilligungsprüfung je Kanal vor jedem Versand, automatischer Brief-Fallback, sofortiger Stopp bei Widerruf.

Zinsbindungsende

Nach § 493 Abs. 1 BGB unterrichtet der Darlehensgeber spätestens drei Monate vor Ende der Sollzinsbindung, ob er zu einer neuen Zinsbindung bereit ist.

Was die Plattform beiträgt: Pflichtinformation und werbliche Ansprache als getrennte, einzeln freigegebene Schritte.

Diese Übersicht ersetzt keine Rechtsberatung. Stand: September 2026.

Compliance-Gate · Reminder 2 · 12.480 Kontakte
  • nur Brief erlaubt → Fallback Brief 2.604
  • Widerruf → gestoppt 41
  • Frequenzgrenze erreicht → verschoben 523

Dieses Gate kann nicht deaktiviert werden.

Beispiel · Demo-DatenCompliance-Gate vor dem Versand: 2.604 Kontakte ohne E-Mail-Einwilligung erhalten automatisch einen Brief. Beispieldaten.

Häufige Fragen von Banken

Eignet sich die PBM Kampagnenplattform für Sparkassen und Genossenschaftsbanken?

Ja. Die PBM Kampagnenplattform bildet Institute als eigene Marken mit eigener CI, eigenem Impressum und eigenem Absender ab. Eine Verbundzentrale oder ein zentraler Dienstleister gibt Vorlagen und Regeln vor, jedes Institut spielt sie in seiner Marke aus. Mitarbeitende eines Instituts sehen nie Kunden eines anderen.

Wie erreicht eine Bank Kunden ohne E-Mail-Einwilligung?

Per Brief. Die Plattform prüft vor jedem Versand die Einwilligung je Kanal. Fehlt sie für E-Mail, erzeugt sie automatisch einen personalisierten Brief als PDF und übergibt ihn an den Lettershop. Erinnerungen laufen ebenfalls per Brief.

Kann der Berater Absender der Kampagne sein?

Ja. Der zuständige Berater wird beim Eintritt in die Journey fixiert und erscheint mit Name, Foto und Kontaktdaten als Absender. Scheidet er aus, greift eine festgelegte Vertretungsregel. Ohne auflösbaren Berater wird nicht versendet.

Was bedeutet DORA für den Einsatz einer Kampagnenplattform?

Nutzt eine Bank eine Kampagnenplattform als IKT-Dienstleistung eines Drittanbieters, gehört der Vertrag in ihr DORA-Informationsregister. Je nach Einstufung der Funktion kommen Vertragsinhalte nach Art. 30 und Ausstiegsstrategien hinzu. Die PBM Kampagnenplattform unterstützt das mit einer eigenen, isolierten Installation, Hosting in Deutschland und vollständigem Datenexport. Stand: September 2026, keine Rechtsberatung.

Woher kommen die Daten für die Journeys?

Aus Ihren Systemen, per Datei-Import oder per Schnittstelle. Ein erneuter Import aktualisiert bestehende Kontakte und löscht keine. Ereignisse wie eine Kontoeröffnung oder eine Fälligkeit starten die passende Journey automatisch.

Werden Bankkunden durch mehrere Kampagnen nicht zu oft angeschrieben?

Nein, dafür sorgt das Kontaktfrequenz-Management. Es begrenzt Kontakte je Kunde und Zeitraum über alle Kanäle und Kampagnen. Laufen zwei Kampagnen gleichzeitig, gewinnt die höher priorisierte; die andere wartet.

Nächster Schritt

Bringen Sie Ihre nächste Fälligkeitsliste mit.

In 45 Minuten erleben Sie die PBM Kampagnenplattform live – mit High Performance Customer Journeys in Aktion, zugeschnitten auf Ihren Anwendungsfall. Danach wissen Sie, ob die PBM Kampagnenplattform zu Ihnen passt. Keine echten Kundendaten nötig: Die Merkmalsstruktur genügt.

Hosting in Deutschland · Single-Tenant · Einwilligungsprüfung vor jedem Versand